Dieses Rezept ist genau richtig für diejenigen, die Nussecken mit einem weichen Boden gerne mögen. Die Ecken sind schön fluffig und ähneln schon fast einem Kuchen.
Das Eiersatzpulver bekommt man z. B. im Bioladen. Es besteht aus einer Zusammensetzung aus Lupinen- und Johannisbrotkernmehl. Eine 175 g Dose kostet ca. 6 € (das wäre bei 1 EL á 10 g= 1 Ei = ca. 0,35 €). Es ist also vergleichbar mit einem Bio-Ei.
Ich backe sehr viel mit dem Eiersatzpulver und habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Es gelingt eigentlich alles damit, z. B. auch vegane Waffeln mit Hafermilch.
Zutaten für ein Blech (ca. 40 x 30):
Teig:
300 g Mehl
130 g Pflanzenmargarine
130 g Zucker
2 EL Eiersatzpulver (mit 60 ml Wasser anrühren, auf Packungsanweisung achten!)
2-3 EL warmes Wasser
1 Pck. Vanillezucker
½ Pck. Backpulver
ca. ½ Glas Aprikosenmarmelade (ohne Gelatine)
für den Belag:
200 g Pflanzenmargarine
200 g Zucker
2-3 EL Wasser
100 g gehackte Haselnüsse
100 g gemahlene Haselnüsse
Zartbitterkuvertüre (vegan) zum Verzieren
Zubereitung:
2 Esslöffel Eiersatzpulver mit 60 ml Wasser anrühren und ca. 5 Minuten stehen lassen, so dass es etwas andickt. Achtet auf die Packungsanweisung. Dort steht, wie ihr es anrühren müsst.
Danach Mehl, Margarine, Zucker, Eiersatzpulvermasse, Wasser und Vanillezucker zu einem zähen Teig mit den Knethaken verrühren. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Bachblech gleichmäßig verstreichen.
Die Marmelade gleichmäßig auf den Teig verteilen. Marmeladen sind nicht immer vegan, deshalb darauf achten, ob Gelatine drin ist.
Für den Belag Margarine im Topf schmelzen und den Zucker hinzugeben, schmelzen lassen. Gehackte und gemahlene Nüsse hinzugeben und alles kurz aufkochen.
Die heiße Masse gleichmäßig auf dem Teig verteilen.
Bei ca. 150 – 160 °C Heißluft ca. 40 Minuten backen, bis der Rand schön gebräunt ist.
Dann herausnehmen und unbedingt eine Stunde auf dem Blech auskühlen lassen!
Danach in Dreiecke schneiden und den Rand mit Kuvertüre bestreichen.
Lasst es euch schmecken!
(von Claudia)